Energieberatung
Die größten Energieeinsparpotentiale liegen in Gebäuden aus dem Altbestand. Diese benötigen ca. die vierfache Menge Energie eines neu errichteten Gebäudes nach Niedrigenergiestandart.
Etwa 80% des Energiebedarfs eines Gebäudes aus dem Altbestand (siehe Abbildung 1) entfallen auf die Erzeugung von Wärme und Trinkwarmwasser.
Hier liegt das größte Energie-Einsparpotential für Gebäude.



Abbildung 1)


Bestehende Altbauten (Abbildung 2) verbrauchen ca. 20 Liter Heizöl pro Quadratmeter im Jahr. Dieser Verbrauch kann mit Modifikationen und neuer Anlagentechnik auf ca. 6 Liter Heizöl pro Quadratmeter im Jahr deutlich reduziert werden.



Abbildung 2)
Energieverluste eines freistehenden Einfamilienhauses

Neben den Möglichkeiten die Gebäudehülle zu modifizieren, wie z.B.: Dach und Außenwände dämmen oder die Fenster auszutauschen, gibt es eine Reihe von Neuentwicklungen in der Heiz- und Lüftungstechnik, welche die Energiebilanz eines Gebäudes deutlich verbessern:
- Brennwerttechnik für Gas und Ölheizungen
- Solare Warmwasserkollektoren mit Heizungsunterstützung
- hocheffiziente Heizungspumpen
- Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung
- Präzise Heizkörperthermostate
- Isolation von Wärmeführenden Leitungen



Abbildung 3)
Beispiel aus dem Altbaubestand



Leistungen der Energieberatung
Häufig kommt es vor, dass einzelne Haushaltsgeräte bereits 1/3 des Gesamtstromverbrauchs ausmachen (Abbildung 4). Hier bietet sich ein enormes Potential um damit verbundene Energiekosten zu sparen. Das nachfolgende Diagramm soll verdeutlichen, wie viel Strom die einzelnen Geräte verbrauchen:



Abbildung 4)


Wir empfehlen Ihnen eine Energie-Verbrauchsanalyse. Wir zeigen Ihnen schnell und objektiv Schwachstellen auf und unterstützen Sie bei den notwendigen Optimierungsmaßnahmen.
Gerne überprüfen wir zusätzlich ihren Gesamtenergieverbrauch und ermitteln anhand der Verbrauchsstruktur Einsparpotentiale.
Die Messergebnisse bilden die Basis, um die Energieeffizienz in Ihrem Gebäude zu steigern – und Ihre Energieverbrauchkosten zu senken.
Zusätzlich empfehlen wir die Überprüfung des Strombezugs. Wir ermitteln den für Sie günstigsten Stromanbieter. Optimieren Sie Ihren Stromverbrauch bei gleichzeitiger Kostensenkung.Die Energieberatung wird nach Aufwand abgerechnet. Es besteht auch die Möglichkeit die Leistungen einzeln in Anspruch zu nehmen.


Vor-Ort-Beratung
Im Rahmen der vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) geförderten Vor-Ort-Beratung werden die Gebäudehülle und die Anlagentechnik für Heizung- und Warmwassererzeugung untersucht.
Diese Daten werden als Ist-Zustand festgehalten und über spezielle Software werden die optimalen Verbesserungsvorschläge zur Energiekostensenkung erarbeitet. Weiterhin werden Einsatzmöglichkeiten für erneuerbare Energien aufgezeigt.
Die aufgezeigten Modernisierungsmaßnahmen zur Energie- und Heizkostensenkung werden in einer Kosten-Nutzen-Analyse gegenübergestellt und mit Ihnen persönlich erörtert. Im Bericht werden der Ist-Zustand des Gebäudes und die optimalen Varianten zur Energieverbrauchs-senkung dargestellt.
Die Vor-Ort-Beratung wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst. Der Zuschuss für ein Wohngebäude mit bis zu 2 Wohneinheiten beträgt 400 Euro; ab 3 Wohneinheiten 500 Euro. Zusätzlich können eine Stromeinsparberatung mit 50 Euro und eine thermografische Untersuchung mit bis zu 100 Euro unterstützt werden.
Das Programm kann von Privatpersonen und von kleinen und mittleren Unternehmen genutzt werden. Gefördert werden Beratungen in Wohngebäuden für die der Bauantrag vor dem 31. Dezember 1994 gestellt wurde.


Förderprogramme
Es stehen zahlreiche Fördermöglichkeiten für die energetische Gebäudesanierung zur Verfügung. Wir informieren Sie über die relevanten Förderprogramme für Neubau, Sanierung, Heizungsaustausch, Solar-Anlagen, erneuerbare Energien, Energieberatung.
Zu den Fördermitteln des Bundes gibt es gegebenenfalls weitere Mittel des jeweiligen Bundeslandes und Programme der Energieversorger.
Wir helfen Ihnen bei der Antragstellung und stellen Ihnen auch den KfW-Nachweis über die Verminderung des CO2-Ausstoßes aus.


Regenerative Energien
In Deutschland stellt die Solarthermische Nutzung der Solarenergie eine wichtige Unterstützung zur Energieeinsparung dar. Solarkollektoren wandeln Sonnenlicht in Wärme um. Von dort wird das solar erwärmte Wasser an den Warmwasserspeicher geleitet. Je nach Speicherauslegung beträgt die Jahresdeckungsrate für Warmwasser bis zu 60%. Solarkollektoren können auch zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden.
ekoplan informiert Sie gerne über die aktuellen Förderprogramme.